Adi Stassler

Ausgabe Nr. 109

Renate Lechner plaudert mit Adi Stassler

OCR-Interviewtext mit erhaltener gedruckter Fassung.

Interviewtext

Zeitung « VOET Renate Lechner plaudert mit... Adi Stassler Künstlerportrait Liebe Augustin-Freunde! Erlauben Sie mir diesmal ein paar Zeilen im Gedenken an unseren lieben Freund und Wegbegleiter. ADI STASSLER der jahrzehntelang ein brillanter Künstler und für seine Freunde eine Stütze, Mentor und vielerorts die graue Eminenz des Wienerlieds war, ist leider nicht mehr. Viele Freunde, Musiker, Institutionen und Verlage hätten Adi, der im kleinsten Kreis der Familie zu Grabe getragen wurde, gerne ebenso auf seinen letzten Weg begleitet. Nun können wir nur diese einfache, jedoch liebevolle Art der Verabschiedung wählen. Ich hoffe, Sie werden aus diesem kleinen Gedicht seine Feinfühligkeit und Lieder herauslesen können und dabei sogar seine Stimme hören: „Alles, alles is so kumman, wia du's mia so oft host g'sogt." Wir wünschen dir eine gute Reise, lieber Freund! „Der klane Bua mit seiner Geig'n", der wart auf di und sagt, ADI, dei' Leben war a Ringlspü'. Selbst „Hrdlicka mocht Hausmusik, Hausmusik" und dankt dir für die Zeiten voller Glück. Rettet das Schau, der „Quetschendoktor" steht bereit, mit Tränen in den Augen schaut er in in d' Vergangenheit. Die Freude und die schönen Stunden, haben nicht nur d' Musiker empfunden, gar viele war'n auf di a Kre' weg'n deine Lieder und dein Schmäh. Hast jeden g'holfen, warst a Gent', wenn man di' nur z'ruckhol'n könnt! Beim Fußball und Tennis warst dabei, sogar „A Zigeina" wolltast sei. Und auch beim Treff'n mit de Kapazunder, warst du oft der Mochatschek, des woa ka Wunder. Voll Freude und in Harmonie, alle warn's gern mit von der Partie. Moch's guat do drüb'n, klass soll's dir geh'n, in unserer Erinnerung bleibt besteh'n, dass du für uns was Besonderes warst und nun voraus in Himmel fahrst. Wir vermissen dich, doch ans is g'wiss, dass für dich stets ein Platzerl in unserm Herzen ist. © Renate Lechner/Hans Ecker